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frohkost | Der erste frische und gekühlte Bio Brei für Babys.
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HIER FINDEST DU INFOS, TIPPS & TRICKS
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Das Abenteuer "Brei".

Ernährungsplan - eine Kurzübersicht.

Wann ist die Brei-Premiere?

Die richtige Brei-Wahl.

Praktische Tipps für die tägliche Raubtier-Fütterung.

Wie sieht's mit Getränken aus?

Was tun bei Allergiegefährdung?

Was passiert nach dem ersten Lebensjahr?

Brei-Rezepte zum Selbstkochen.

Hilfreiche Links.

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Das Abenteuer "Brei".

 

Brei essen ist ein kleines Abenteuer – nicht nur für Babys, sondern auch für die meisten Mütter. Der Küche oder dem Esszimmer drohen ungeahnte neue Flecken, aber vor allem stellen sich viele neue Fragen, wie z.B.: Welchen Brei soll ich wann füttern? Wie oft muss ich Sorten wechseln? Wann kommt die zweite und dritte Brei-Mahlzeit hinzu? Was soll ich machen, wenn der Brei dem Kind nicht schmeckt? Welche Mengen sollte mein Kind essen? Was ist, wenn Verdacht auf Allergien besteht? Und noch vielen mehr.

In diesem Dschungel möchten wir dich gerne übersichtlich informieren und dir einige Tipps an die Hand geben. Wir haben uns vor allem an ein hoch anerkanntes Fachinstitut gehalten, dem Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund (FKE). Es ist das führende Institut für Säuglings- und Kinderernährung in Deutschland und verfolgt das Ziel, die Gesundheit von Säuglingen und Kindern durch eine gesunde Ernährung zu fördern.

Außerdem haben wir eng mit unserer Ernährungswissenschaftlerin zusammengearbeitet, die jahrelang am FKE gearbeitet hat sowie mit unserer Kinderärztin.

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Ernährungsplan - eine Kurzübersicht.

 

Während die Kleinen nach der Geburt intuitiv die Brust finden und sofort saugen können, müssen sie das Essen, Schlucken und Verdauen von Brei erst lernen. Und das kann eben wie alles Neuerlernte etwas dauern. Aber es gibt einige Tricks, die dir bei der Umstellung auf B(r)eikost helfen.

 

Bevor wir in Details einsteigen, möchten wir dir hier schon einmal eine kurze Beikost-Übersicht geben, wann optimaler Weise welcher Brei eingeführt werden sollte.

Zwischen dem 5. und 7. Lebensmonat deines Kindes startest du mit der Brei-Einführung, indem du Monat für Monat eine Milch-Mahlzeit durch einen Brei ersetzt.

Als ideal haben sich 3 Brei-Mahlzeiten am Tag herausgestellt:  das Mittagessen, eine Zwischenmahlzeit am Vor- oder Nachmittag und das Abendessen. Zusätzlich dazu stillst du dein Kind weiterhin oder gibst ihm eine Säuglingsmilch, so oft es mag.

 

1. Beikost-Monat (Alter des Kindes: 5. - 7. Monat):
Im ersten Monat beginnst du mit dem Mittagessen. Hier startest du erst mit einem Gemüse-Brei, wechselst nach einigen Tagen zum Gemüse-Kartoffel-Brei und einige wenige Tage später dann  zum vollständigen Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei. Anfangs sollten die Breie sehr fein püriert sein, ab dem 8. Monat dann gröber.

2. Beikost-Monat (Alter des Kindes: 6. - 8. Monat):
Im zweiten Beikost-Monat führst du zum Abendessen den Milch-Getreide-Brei ein. Neben Milch und Getreide enthält dieser Brei auch Obst.

3. Beikost-Monat (Alter des Kindes: 7. - 9. Monat):
Im dritten Beikost-Monat solltest du die Zwischenmahlzeit am Nachmittag durch einen Obst-Getreide-Breie ersetzen.

 

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Wann ist die Brei-Premiere?

 

Für die ersten Monate ist die Muttermilch unübertroffen, denn sie ist für die ersten 4-6 Lebensmonate die beste Nahrung für Säuglinge. So schreibt das FKE: „Nichts geht über Stillen“. Die Muttermilch enthält alles, was das Kind für sein Wachstum und seine Entwicklung benötigt und passt sich an die Bedürfnisse des Säuglings während seiner Entwicklung an. So ist die Milch in den ersten Tagen nach der Geburt anders zusammengesetzt als die sogenannte reife Muttermilch.

Muttermilch bietet Schutz vor verschiedenen Krankheiten, besonders Magen-Darm-Infektionen und Allergien. Stillen kann zur Geschmacksbildung des Babys beitragen. Denn die Muttermilch schmeckt immer anders, je nachdem was die Mutter gegessen hat. Hierdurch kann sich das Kind schon behutsam an die Familiennahrung gewöhnen. Das Saugen an der Brust fördert zudem die Entwicklung des Kiefers und kann Fehlstellungen der Zähne vorbeugen.

Das FKE empfiehlt eine ausschließliche Stillzeit von mindestens 4 Monaten. Aber auch nach Beginn der Breifütterung solltest du dein Kind weiter stillen. Bei Stillhindernissen gibt es aber auch gute, industriell hergestellte Milchnahrungen für Säuglinge.

Es folgen in den weiteren Lebensmonaten die Einführung von Beikost und schließlich der Übergang zum normalen Familienessen. Doch wann ist das Baby reif für die erste „feste“ Nahrung? Die Neugierde des Babys ist ein guter Ausgangspunkt. Mit etwa 4-5 Monaten fangen die meisten Babys an, immer mehr Interesse an dem Essen der Eltern zu finden. Wenn du das feststellst, kannst du anfangen, deinem Kind ein wenig Brei zum probieren zu geben. In den seltensten Fällen essen Babys direkt sofort und unproblematisch, denn die motorische Fähigkeit Essen herunterzuschlucken muss erst noch erlernt werden.

So beziffert das FKE den 5. Monat als ein gutes Einstiegsalter, spätestens sollte jedoch im 7. Monat Brei hinzugefüttert werden, um den steigenden Bedarf an Energie und Nährstoffen zu decken und die motorische Entwicklung zu fördern.

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Die richtige Brei-Wahl.

 

Doch zu welcher Tageszeit sollte ich mit dem ersten Brei beginnen? Und welche Art Brei sollte es sein?

 

Die 1. Brei-Mahlzeit: Der Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei zu Mittag.

 

Die erste Milch-Mahlzeit, die der Brei ersetzt ist in der Regel die Mittagsmahlzeit. Es bietet sich an, die Zeit nach dem ersten Vormittagsschläfchen zu nutzen, denn dann ist das Baby wach, die letzte Still- oder Fläschchenmahlzeit ist schon etwas her, aber der Hunger noch nicht so groß, dass dein Baby zu ungeduldig ist.

Meist wird die Mittags-Milchmahlzeit durch einen fein pürierten, reinen Gemüse-Brei ersetzt. Das beliebteste Gemüse für den Start ist die Möhre, aber auch andere milde Gemüsesorten wie Pastinake, Kürbis, Fenchel, oder Zucchini sind genauso gut geeignet.

Wundere dich nicht, wenn dein Baby bei den ersten Versuchen nur ein paar Löffelchen isst, es muss sich an das neue Essen erst gewöhnen. Ausspucken heißt nicht: „ich mag das nicht“.
Probiere deshalb bitte nicht gleich das ganze Sortiment durch – das würde dein Baby überfordern. Bleib besser bei 1-2 Sorten. Wenn es auch nach mehreren Versuchen nicht klappt, dann ist dein Kind noch nicht so weit. Versuche es einfach ein paar Tage später nochmal, bis es sich an den Geschmack gewöhnt hat. Denn auch das ist normal. Neueste Studien zeigen, dass Babys meist erst nach 10-maligem Probieren einen neuen Geschmack akzeptieren. Also stress dich nicht, wenn es nicht sofort funktioniert.

 

Klappt das Füttern von Gemüse gut, kannst du bereits nach wenigen Tagen den Brei mit Kartoffeln ergänzen. Nach einigen weiteren Tagen kannst du damit beginnen, deinem Kind den vollständigen Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei zu geben.

Die Kartoffeln übernehmen in erster Linie die Rolle des Kohlenhydrat-Lieferanten und können ebenso gut durch Nudeln oder Reis (Vollkornprodukte) ersetzt werden. Das Gemüse ist vor allem Lieferant von Vitaminen, Spurenelementen und Ballaststoffen. Das Fleisch versorgt dein Baby mit Eiweißen und mit wichtigem Eisen, welches für die Blutbildung und die geistige Entwicklung wichtig ist. Besonders eisenhaltig ist Rindfleisch. Hühnchen, Pute oder Lamm sind jedoch auch gut geeignet. Auch kann guter Fisch 1x pro Woche auf den Speisplan, da er ein Lieferant von wertvollen Omega-3 Fettsäuren ist.

Laut FKE sollte mindestens 5x pro Woche ein Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei auf dem Speiseplan stehen. Hierbei sollte das Fleisch übrigens einen Anteil von 12-15% am Brei haben. Da Vitamin C die Aufnahme des Eisens verbessert, sollte laut FKE ca. 1 Esslöffel reiner Obstsaft untergerührt werden (am besten Vitamin-C-reicher Saft).

 

Übrigens: Für die bestmögliche Versorgung deines Babys haben wir unsere frohkost-Rezepturen in Rücksprache mit dem Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) entwickelt. Daher verwenden wir die optimale Menge Fleisch, dazu Rapsöl und besonders Vitamin-C-reichen Acerolasaft.

Damit sind unsere frohkost-Breie die einzigen Babybreie, die diese Anforderungen garantiert erfüllen. Denn wir möchten stolz sein auf jeden Löffel frohkost-Brei!

 

Aber was mache ich, wenn ich mein Kind vegetarisch ernähren möchte? Hier sei gesagt, dass Fleisch kein „Muss“ ist, jedoch am leichtesten den Eisenbedarf des Kindes deckt. Eine Portion Fleisch lässt sich auch durch bspw. Hafer- oder Hirseflocken ersetzen, aber das Eisen hieraus wird vom Körper schlechter verwertet. Um die Aufnahme zu verbessern, sollte dem Brei in jedem Fall wie oben beschrieben ein Vitamin C-haltiger Obstsaft hinzugefügt werden.

Was dein Kind in den ersten Monaten ebenfalls benötigt sind ungesättigte Fettsäuren, vor allem Omega 3 und 6. Sie spielen bei der Entwicklung des Gehirns und der Netzhaut eine wichtige Rolle. Am geeignetsten ist Rapsöl, da es besonders reich an eben diesen Omega-Fettsäuren ist. Rapsöl sollte somit jedem Gemüse-Kartoffel- bzw. Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei zugefügt werden.

Prinzipiell empfiehlt das FKE seinen Rezepten zu folgen (siehe unten) und keine weiteren Stoffe hinzuzufügen. Bei Fertiggläschen raten sie, genau auf die Zutatenliste zu schauen, denn oft ist zu wenig Fleisch enthalten und kein Vitamin C-reicher Obstsaft. Auch enthalten viele Fertiggläschen Zusatzstoffe wie Salz oder Fleischbrühe, was für Babys überflüssig ist.

 

GRUNDSÄTZLICH GEFÄHRLICH IST SALZ FÜR BABYS NICHT. JEDOCH IST DAS SALZEN BIS ZUM ERSTEN GEBURTSTAG NICHT EMPFEHLENSWERT, DA BABYS EINEN FEINEN GESCHMACKSSINN HABEN UND SIE ERST EINMAL DEN EIGENGESCHMACK DER LEBENSMITTEL KENNENLERNEN SOLLEN. AUCH WENN WIR AUS UNSEREM ERWACHSENEN-GESCHMACKSVERSTÄNDNIS HERAUS DEN BREI NACHWÜRZEN WÜRDEN, IST ES FÜR DEIN BABY EHER NACHTEILIG, DA ES SICH ZU SCHNELL AN DEN SALZIGEN GESCHMACK GEWÖHNT.

 

 

AUCH ZUCKER SOLLTE BIS ZUM ERSTEN LEBENSJAHR WEITESTGEHEND VERMIEDEN WERDEN, DENN ZUSÄTZLICHE SÜSSE BRAUCHEN BABYS NICHT. ZUCKER LIEFERT KALORIEN PUR, JEDOCH KEINE VITAMINE ODER MINERALSTOFFE UND ER GREIFT DIE ZÄHNCHEN AN. GLEICHES GILT ÜBRIGENS AUCH FÜR ANDERE SÜSSUNGSMITTEL WIE FRUCHTZUCKER (FRUCTOSE), TRAUBENZUCKER, REISSIRUP, AGAVENDICKSAFT ODER HONIG.

 

 

WICHTIG: Gib deinem Kind im ersten Lebensjahr keinen Honig, denn darin können Keime des Bakteriums „Clostridium Botulinum“ enthalten sein. Die Bakterienkeime bilden ein Gift, das für Säuglinge sehr gefährlich ist. 

 

 

Die 2. Brei-Mahlzeit: Der Milch-Getreide-Brei am Abend.

 

Dein Baby hat vor einem Monat mit der Beikost am Mittag begonnen und ist inzwischen wahrscheinlich schon ein kleiner Löffelprofi geworden. Und schon wird es Zeit für die zweite neue Mahlzeit, den abendlichen Milch-Getreide-Brei. Dieser löst eine weitere Milchmahlzeit ab und besteht aus den 3 Zutaten Milch, Getreide und Obst. Als Milch kann ohne Probleme Vollmilch mit 3,5% Fett verwendet werden, da der Bedarf an Fett im ersten Lebensjahr besonders hoch ist. Du kannst auch pasteurisierte oder H-Milch nehmen, da sich die Milchsorten nicht wesentlich in ihrem Nährstoffgehalt unterscheiden. Einzig Rohmilch und Vorzugsmilch ist für Säuglinge nicht geeignet, da sie krankheitsauslösende Keime enthalten können.

Neben dem Fett ist Kalzium ein wesentlicher Bestandteil der Milch, der für die Knochen und Zähne deines Babys wichtig ist.

Getreide kann in Form von Flocken oder Grieß verwendet werden, möglichst als Vollkornprodukt (z.B. Haferflocken oder Vollkornweizengrieß, ohne Zusatz von Zucker). Als Obst kann prinzipiell frisches Obst der Jahreszeit verwendet werden, aber auch reine Obstbreie, die als Fertigkost angeboten werden. Aber auch hier gibt es Unterschiede, da viele Fertiggläschen Obstsäfte und -konzentrate verarbeiten und diese mit Reismehl verdicken.

Wir von frohkost garantieren dir, dass wir in unseren Breien 100% püriertes Obst verwenden, ohne jegliche Zusatzstoffe, die unserer Meinung nach nicht in einen Babybrei gehören.

 

 

Die 3. Brei-Mahlzeit: Der Obst-Getreide-Brei am Nachmittag.

 

Als letzter Brei wird nach einem weiteren Monat, also ab dem 7. Monat, der Getreide-Obst-Brei eingeführt.

 

Dieser Brei ergänzt die Nährstoffzufuhr um wichtige Vitamine und ersetzt eine Milch-Zwischenmahlzeit. Je nachdem an welche Stillzeiten sich dein Kind gewöhnt hat, ist dies vor- oder nachmittags. Der Obst-Getreide- Brei besteht wie der Name sagt aus Obst und Getreideflocken. Möchtest du diesen Brei möglichst frisch zubereiten, mische einfach Getreideflocken oder Getreidegrieß mit Wasser und ergänzt es um Frischobst oder fertige Obstbreie.

 

 

Jetzt hast du alle 3 Breie eingeführt. Zur Orientierung: Dein Baby braucht jetzt bis zum Übergang auf die Familienernährung (meist mit dem 10. Monat) noch mindestens eine Milchmahlzeit (Stillen bzw. Säuglingsmilch) pro Tag.

Dein Kind ist nach der Einführung der 3 Breie zwischen dem 8. und 10. Monat und hat das Schlucken verinnerlicht. Nun muss der Gemüse-Fleisch-Brei nicht mehr ganz so fein püriert sein, denn durch kleinere Stückchen erlernt dein Kind das Kauen.

 

Ab dem 6. Beikostmonat (dein Kind ist jetzt zwischen 10 und 12 Monate alt) wird dein Kind an die Familienkost gewöhnt. So kann es schon langsam morgens und abends an den Brotmahlzeiten der Familie teilnehmen und vor- sowie nachmittags eine kleine feste Zwischenmahlzeit (z.B. Obst) einnehmen.

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link5_praktische_tipps_fuer_die_taegliche_raubtier-fuetterung

Praktische Tipps für die tägliche Raubtier-Fütterung.

 

Wie viel sollte mein Kind essen?

 

Ein Dauerbrenner unter den Fragen ist die, wie viel das Baby essen muss, damit es satt wird. Die üblichen Mengen von Fertigbreien und Rezepten zum Selberkochen sind 190g bzw. 220g. Aber genau wie bei Erwachsenen gibt es Viel- und Wenigesser, so dass es schwer fällt, eine allgemeingültige Aussage zu treffen. Die oben genannten Mengen sollten somit eher als Anhaltspunkt verstanden werden – dein Kind wird dir signalisieren, ob es weniger oder mehr essen möchte. Auch unterliegt der Appetit der Tagesform, so dass dein Kind an einem Tag mehr essen möchte als am anderen. Und dein Kind wird sich sicher bemerkbar machen, wenn es zu wenig zu essen bekommen hat.

 

 

GEMEINSAME MAHLZEITEN MACHEN HUNGRIG. AUS DIESEM GRUND VERSUCHE MÖGLICHST DEIN KIND BEI DEN GEMEINSAMEN MAHLZEITEN DER FAMILIE (AM BESTEN ZU REGELMÄSSIGEN ZEITEN) ZU INTEGRIEREN. GERADE ABENDS SOLLTEST DU DIR DIESEN VORTEIL ZUNUTZE MACHEN, DENN SATTE BABYS SCHLAFEN MEIST RUHIGER UND LÄNGER.

 

Der beste Anhaltspunkt, um zu sehen, ob dein Kind ausreichend isst, sind die Wachstumskurven im gelben Untersuchungsheft. Solang dein Baby denen entsprich ist alles in Ordnung.

 

Doch was tun bei Verdauungsproblemen?

 

 

BEI VERDAUUNGSPROBLEMEN KANN DER WECHSEL VON GEMÜSE- BZW. OBSTSORTEN HELFEN. SO HAT BSPW. BIRNE UND APFEL EINE STUHLAUFLOCKERNDE WIRKUNG, WÄHREND KAROTTE UND BANANE STUHLFESTIGEND WIRKEN. BEI ANHALTENDEN PROBLEMEN SOLLTEST DU GRUNDSÄTZLICH MIT DEM KINDERARZT SPRECHEN.

 

 

Wie abwechslungsreich sollte der Speiseplan sein?
Und wie verhält es sich mit der Geschmacksprägung? 

 

Bis vor nicht all zu langer Zeit galt die Regel, besser im Wochenrhythmus neue Sorten einzuführen, um die Kinder nicht zu überfordern und um Unverträglichkeiten herausfinden zu können. Für die ersten Wochen der Beikostfütterung mag das noch zutreffen, jedoch zeigen neueste Studien, dass je höher die Vielfalt ist, desto besser auch die Akzeptanz von neuen Lebensmitteln im Kindesalter. Das bedeutet in der praktischen Umsetzung, dass man lieber täglich oder alle 2 Tage einen anderen Brei füttert, um so dem Kind eine geschmackliche Vielfalt  zu bieten. Auch sollten immer mal wieder neue Sorten ausprobiert werden. Aber bitte beachte, dass Kinder nicht unbedingt sofort von einer neuen Sorte begeistert sind, sondern bis zu 10x Kontakt zu der neuen Sorte haben müssen, bevor sie sie akzeptieren. Also mach dir bitte keine Sorgen, wenn es anfangs schwierig ist neue Gemüsearten einzuführen, sondern hab etwas Geduld.

 

Ob das erste Jahr den Geschmack für die späteren Lebensjahre prägt ist noch nicht eindeutig beantwortet. So gibt es genügend Beispiele von Kleinkindern, die kein grünes Gemüse essen möchten, jedoch im späteren Alter begeistert sind von Gemüsegratins und Salaten. Richtig scheint aber, dass Babys alle bekannten Geschmäcker abspeichern und später die Lebensmittel bevorzugen, die sie kennen.

Deshalb gilt der Rat, schon Säuglinge und Kleinkinder  an möglichst viele verschiedene, naturgetreue Geschmäcker zu gewöhnen, da sie diese auch im späteren Leben bevorzugen werden.

Was heißt das konkret?

 

 

WENN DU DEINEM BABY BEISPIELSWEISE MÖHREN VERFÜTTERST, BEDEUTET DAS NICHT AUTOMATISCH, DASS DEIN KIND AUCH IN SEINEN SPÄTEREN LEBENSJAHREN GERNE MÖHRE ESSEN WIRD. WENN ES ABER SPÄTER GERNE MÖHRE ESSEN SOLLTE, DANN WIRD ES DEN MÖHRENGESCHMACK LIEBER HABEN, DEN ES IN SEINEN ERSTEN MONATEN KENNENGLERNT HAT. DESHALB VERSUCHE, DEIN KIND MÖGLICHST AN NATÜRLICHE GESCHMÄCKER ZU GEWÖHNEN.

 

 

Übrigens können nicht nur Geschmacks- und sonstige Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel den Geschmack ändern, sondern auch die Erhitzung der Lebensmittel spielt eine große Rolle. Grob gesagt, je höher und je länger die Erhitzung, desto größer die Geschmacksveränderung. Vermutlich kennst du den Unterschied zwischen Frisch-Milch und H-Milch.

Deshalb ist es uns von frohkost so wichtig, einen praktischen Brei anzubieten, der so natürlich schmeckt wie selbst gekocht. Wir bereiten unsere frischen Breie so schonend wie möglich zu und müssen sie nicht so stark erhitzen, weil wir sie sofort nach der Produktion herunterkühlen, vakuumisieren und bis zu deiner Haustür gekühlt halten. Deshalb sind sie auch nicht ungekühlt 2 Jahre haltbar wie andere Gläschen.

 

Falls dein Kind seine Lieblingsmahlzeit auf einmal nicht mehr mag, mach dir keine Sorgen. Babys sind unbeständig und ihr Essverhalten kann sich von einem Tag auf den anderen ändern, ohne dass dies einen Grund haben muss. Wunder dich also nicht, sondern akzeptiere einfach das geänderte Essverhalten.

 

 

Wie mache ich Brei am besten warm?

 

Brei kannst du bedenkenlos in der Mikrowelle erwärmen. Es ist ein alter Mythos, dass Strahlung in den Brei übergeht oder schädliche Stoffe entstehen. Einzig erwärmen sich die Speisen in der Mikrowelle nicht so gleichmäßig wie im Topf. Also immer erst gut umrühren und dann die Temperatur prüfen. 

Einmal erhitzte Reste dürfen auf keinen Fall wieder aufgewärmt oder wieder tiefgekühlt werden, auch wenn der Brei noch lecker aussieht. Der Grund hierfür ist, dass sich eventuell vorhandene Keime und Bakterien im warmen Brei schnell vermehrt haben könnten. Deshalb bitte immer die Reste entsorgen.

 


WENN DU VON VORNHEREIN NUR EINEN TEIL DES BREIS MIT EINEM FRISCHEN LÖFFEL AUS DER PACKUNG NIMMST UND DEN REST WIEDER GUT VERSCHLOSSEN IN DEN KÜHLSCHRANK STELLST, KANNST DU DEN VERBLIEBENEN BREI (SO AUCH UNSEREN FROHKOST-BREI) NOCH AM NÄCHSTEN TAG VERWENDEN. DAS IST GERADE ZU BEGINN DER BEIKOSTZEIT SINNVOLL, WENN DEIN KIND NOCH KEINE GANZE PORTION ESSEN MÖCHTE.

 

 

UM DIE TEMPERATUR DES BREIS ZU PRÜFEN, GIB EINFACH EIN WENIG AUF DEINEN HANDRÜCKEN. IST ER ANGENEHM LAUWARM, KANNST DU IHN VERFÜTTERN. UM KEINE KARIESBAKTERIEN ZU ÜBERTRAGEN, NUTZE EINEN EIGENEN LÖFFEL. WENN DEIN BABY ÜBRIGENS BEIM FÜTTERN IMMER NACH DEM LÖFFEL GREIFT, GIB IHM EINFACH EINEN EIGENEN, DEN ES IN DER HAND HALTEN KANN.

 

 

 

Wo fütter ich mein Kind am besten?

 

Du hast dich vielleicht auch gefragt, wo du dein Baby am besten fütterst, ob z.B. im Arm oder auf dem Hochstuhl. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Es kommt vor allem darauf an, ob dein Baby schon alleine aufrecht sitzen kann. Aber selbst dann halten es viele Kinder nicht lange alleine auf dem Hochstuhl aus, sondern wollen auf Mamas oder Papas Schoß. Hier sitzt es sich angelehnt am Bauch am bequemsten und rückenschonendsten.

Du kannst auch mit einem kleinen Trick das Schlucken deines Kindes unterstützen.

 

 

DEN LÖFFEL GUT FÜLLEN, DENN NUR DANN WIRD DER SCHLUCKREFLEX BEIM BABY AUSGELÖST. DABEI KANN HELFEN, DEN LÖFFEL WEITER IN DEN MUND ZU SCHIEBEN, SODASS ER DEN ZUNGENGRUND ERREICHT. 1-2 LÖFFEL REICHEN AM ANFANG. ALTERNATIV KANN MAN DEN BREI AUCH AUF DEN FINGER GEBEN. DANACH BEKOMMT DAS BABY WIE GEWOHNT SEINE MILCH.

 

 

Und hier noch ein praktischer Tipp was du machen kannst, wenn der Fleckenteufel zugeschlagen hat:

 

 

OBST- UND GEMÜSE-FLECKEN SOLLTEN AM BESTEN, BEVOR SIE EINTROCKNEN, MIT REICHLICH KALTEM WASSER AUSGEWASCHEN UND DANN MIT GALLSEIFE BEHANDELT WERDEN. DANN WIE GEWOHNT WASCHEN. BEI KAROTTENFLECKEN KANN VOR DER BEHANDLUNG MIT GALLSEIFE ETWAS ESSIG WUNDER BEWIRKEN.

 

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link6_wie_siehts_mit_getraenken_aus

Wie sieht's mit Getränken aus?

 

Solange dein Kind Mutter- bzw. Fertigmilch bekommt, braucht es keine weiteren Getränke. Nur wenn dein Kind schwitzt, wie z.B. an heißen Tagen, bei Fieber oder bei Durchfall, ist es ratsam, dem Kind noch zusätzlich Wasser oder ungesüßten Tee zu geben.

Spätestens wenn alle drei Breie eingeführt sind, solltest du deinem Baby zu jeder Breimahlzeit etwas zu trinken anbieten, denn durch die festere Nahrung wird das Kind meist durstiger. Zudem gewöhnt es sich bereits im frühen Alter daran, dass Trinken zu jeder Mahlzeit dazugehört. Nur eine halbe Stunde vor der Mahlzeit sollte dein Kind nichts mehr trinken, da sonst der Appetit nicht mehr groß genug sein könnte.

Das Beste für dein Kind sind laut FKE Trink- oder Mineralwasser sowie ungesüsste Kräuter- oder Früchtetees. Säfte sind nicht empfehlenswert, da sie viel Zucker enthalten, der für die Zähne der Kinder nicht gut ist.

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link7_was_tun_bei_allergien

Was tun bei Allergiegefährdung?

 

Bei allergiegefährdeten Säuglingen gelten im ersten Lebensjahr nur wenige Besonderheiten bei der Ernährung. Es hat sich bislang gezeigt, dass eine vorbeugende Diät der Mutter während der Schwangerschaft oder der Stillzeit keinen Nutzen hat. Die beste Vorbeugung gegen Allergien ist ausschließliches Stillen mindestens bis zum Beginn des 5. Monats. Babys die nicht gestillt werden und allergiegefährdet sind sollten sogenannte HA-Nahrung bekommen. Durch ein spezielles Herstellungsverfahren entstehen bei HA-Nahrung Eiweißbausteine, die der Organismus des Babys als weniger fremd empfindet. Dadurch wird das Risiko von Allergien vermindert.

 

Für die Zeit nach der Milchernährung gibt es laut FKE keine wissenschaftlichen Studien, die den Nutzen einer allergenarmen Ernährung belegen. Im Gegenteil: Eine frühe Auseinandersetzung des kindlichen Immunsystems mit Fremdallergenen fördert die Toleranzentwicklung und möglicherweise sogar die Vorbeugung von Allergien. Leidet dein Kind unter stärkeren Allergien, solltest du das weitere Vorgehen mit dem Kinderarzt besprechen.

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link8_was_passiert_nach_dem_ersten_lebensjahr

Was passiert nach dem ersten Lebensjahr?

 

Nach den ersten 10-12 Monaten  ist dein Kind soweit, dass es langsam an die  Familienspeisen herangeführt werden kann, z.B. an die Brotmahlzeit am Morgen Wenn die Familie zusammen isst, biete deinem Kind aber schon während der Breiphase mal ein Stück Kartoffel oder gekochte Möhre an, einfach als Fingerfood. Dies soll keine Breimahlzeit ersetzen, sondern dient dem Kennenlernen von festen Lebensmitteln und hilft bei der Gewöhnung an die Familienspeisen.

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link9_brei-rezepte_zum_selbstkochen

Brei-Rezepte zum Selbstkochen.

 

Hast du Lust den Babybrei selbst zu kochen, oder möchtest du wissen, nach welchen Rezepten wir uns bei frohkost orientieren? Dann finde hier die Basis-Rezepte, die vom FKE entwickelt wurden.

 

Zubereitung:

 

 

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Zubereitung:

 

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link10_hilfreiche_links

Hilfreiche Links.

 

Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund

aid infodienst- Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V

Netzwerk Junge Familie

Monatsschrift Kinderheilkunde "Säuglingsernährung und Ernährung der stillenden Mutter"

DGE- Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.

 

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